Ad me ipsum:

"Von außen an einen Text, an eine Oper herangetragene Regiekonzepte sind meine Sache nicht. Spannend ist eine Verlebendigung des Geschriebenen, das Auffinden des "Schmerzes", aus dem heraus der Autor das Werk geschaffen hat. Zusammen mit den Schauspielern oder Sängern den "Glutkern" des Wekes, das Wollen und Drängen des Autors augenfällig zu machen sehe ich als meine Aufgabe als Regisseur. Gelingt es, kommt das Werk automatisch im Hier und Jetzt an und zeigt seine zeitlose Aktualität..."    
                                                                 
                                                                                                                   

Nächste Inszenierungen

YOLIMBA oder Die Grenzen der Magie
Musikaliche Posse in einem Akt und vier Lobgesängen
von Wilhelm Killmayer
Libtetto von Tankred Dorst
Theater Münster
26. Oktober 2019

SUGAR - Some like it hot
Musical nach dem Film von Billy Wilder
von Styne / Merrill
Theater Münster am 28. Februar 2019

 

KÖNIG DROSSELBART
Familienstück von Alfred Dehler
nach Gebrüder Grimm
Theater Münster
Premiere war am 12. November 2017

DON CARLO
Oper von Giuseppe Verdi
Theater Münster
Premiere war am 7. Oktober 2017

 

 

WDR - Nachrichten:

Mehr Besucher im Theater Münster

Der Intendant des städtischen Theaters Münster, Ulrich Peters, scheint ein glückliches Händchen zu haben. Die Besucherzahl ist gestiegen.

Seit Peters' Amtsantritt vor fünf Jahren (2012) erhöhte sich die Zahl der Theater-Besucher um gut neun Prozent - auf mehr als 200.000 im Jahr. Soviele Besucher zählte das Theater zuletzt Anfang der 2000er Jahre. Das geht aus dem jetzt veröffentlichen Jahresabschluss für die vergangene Spielzeit (2015/16) hervor. Die Stadt Münster bezuschusst das Theater mit jährlich rund 19 Millionen Euro.

Stand: 23.06.2016, 16:42

 

HÄNDEL UND HEAVY METAL

Arndt führt ein Theatergespräch mit Dr. Ulrich Peters (September 2014)

Ein milder Augustmorgen in Münster. Die große Flut liegt noch nicht lange zurück. Auch das Stadttheater wurde mächtig nass – drinnen im Orchestergraben ackern die Heiztrockner, und angeblich ist es heiß wie in der Sauna. Dr. Ulrich Peters hingegen wirkt an seinem Schreibtisch im Obergeschoss ganz cool. Und das, obwohl der Intendant mit vielen Bällen jonglieren muss: Die Reparaturen im Blick behalten, mit immer weniger Geld haushalten, die Mitarbeiter bei Laune und den eigenen Kreativmotor am Laufen halten. Denn natürlich inszeniert Peters auch selbst, in der nächsten Spielzeit zum Beispiel das berühmte Musical „Anything goes“. Überhaupt ist für den Regisseur Peters das Musiktheater die größte Leidenschaft. Da kommt auf die hiesigen Theaterbesucher noch so manch Überraschendes zu! Denn der Musikgeschmack des Intendanten sprengt mühelos bildungsbürgerliche Grenzen – und reicht von barocker Zartheit bis zur Klangkeule aus Schwermetall.

Sie sagten beim letzten Stadtgeflüster-Interview vor zwei Jahren, Sie seien mit fliegenden Fahnen nach Münster gekommen. Hängen die mittlerweile ein wenig auf Halbmast?
Nein, ganz und gar nicht. Ich mag die Stadt sehr gern, auch wegen ihrer Größe. Man bekommt relativ leicht Kontakt. München, wo ich zuvor war, ist eben eine Millionenstadt – allerdings komme ich soeben aus China, da weiß man erst wirklich, was Metropole bedeutet! mehr... Interview Münster Sept. 2014



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